Auto/Bahn: Zank um Geld

Immer mehr Autos stehen täglich im Stau und in den Zügen finden die Pendler kaum noch Platz. Die Verkehrsinfrastruktur der Schweiz ist am Anschlag. Jetzt soll ausgebaut werden.

Milliarden sollen in den kommenden Jahren in den Ausbau von Schiene und Strasse gesteckt werden. Nun geht der Zank los: Wer bezahlt was? Soll die Autobahnvignette künftig 100 Franken kosten und der Benzinpreis um 15 Rappen erhöht werden? Geht nicht, findet Auto Schweiz und lanciert die "Milchkuh-Initiative“. Mit dem Geld der Autofahrer sollen neue Strassen und nicht mehr Bahnlinien bezahlt werden. Gleichzeitig soll aber auch das Schienennetz bis 2025 für stolze 6,4 Milliarden Franken ausgebaut werden. Dafür muss aber die Mehrwertsteuer erhöht und der Steuerabzug für Pendler eingeschränkt werden.

Wollen und können wir uns all die Ausbaupläne leisten? Oder ist die Mobilität einfach zu billig?

In der Arena diskutieren:

Evi Allemann, Nationalrätin SP/BE, Präsidentin VCS

Ulrich Giezendanner, Nationalrat SVP/AG, Transportunternehmer

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