Bergregionen am Abgrund

Der alpine Tourismus steht am Berg: Zu strukturellen Problemen kommt auch noch der Frankenschock. Braucht es nun eidgenössische Solidarität – oder soll man Bergregionen sich selber überlassen?

Der Bundesrat plant eine Finanzspritze für serbelnde Tourismusgebiete. Ist das eine sinnvolle Massnahme, um den Bergregionen aus der Krise zu helfen? Oder leistet sich die Schweiz hier eine künstliche Bergidylle, die langfristig nicht lebensfähig ist? Subventionen, Finanzausgleich und ein Postauto bis in den letzten Weiler – dagegen regt sich im Flachland zunehmend Widerstand. Für den Publizisten Benedikt Loderer ist Armut sogar “der naturgegebene Wirtschaftszustand in den Alpen“. Der Bündner Nationalrat Martin Candinas widerspricht und fordert mehr Solidarität. Was die Bergregionen für die Schweiz leisten, sei von unschätzbarem Wert.

In der Arena diskutieren:

Anita Fetz, Ständerätin SP/BS

Martin Candinas, Nationalrat CVP/GR

Art Furrer, erfolgreicher Hotelier auf der Riederalp

Benedikt Loderer, Architekturkritiker und Publizist

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