Bundesrats-Wahl: SVP gegen Parlament?

Die SVP erhebt Anspruch auf einen zweiten Sitz im Bundesrat. Mit Thomas Aeschi, Guy Parmelin und Normann Gobbi tritt sie am kommenden Mittwoch mit einem Dreierticket zur Bundesratswahl an. Was halten die Parteien von den offiziellen Kandidaten? Und wer hat die besten Chancen, gewählt zu werden?

Nach dem Rücktritt von Eveline Widmer-Schlumpf zweifelt kaum noch jemand an einem zweiten SVP-Sitz. Die wählerstärkste Partei möchte Verantwortung übernehmen. Was aber braucht ein SVP-Kandidat, um wählbar zu sein? Welche Bedingungen stellen die Parteien? Und wie steht es um die Kollegialität?

Drei Kandidaten aus unterschiedlichen Landesteilen stellen sich zur Wahl. Doch die Ausschluss-Klausel der SVP erregt die Gemüter. Bietet das Dreierticket dem Parlament überhaupt eine echte Auswahl? Oder kommt es doch noch zur Sprengkandidatur? Und was passiert, wenn ein wilder Kandidat das Rennen macht?

In der «Arena» diskutieren:

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