Bye bye Frühfranzösisch?

Die Debatte um die Bedeutung des Französisch als erste Fremdsprache spaltet die Schweiz. Verschiedene Deutschschweizer Kantone wollen Französisch aus der Primarschule verbannen, um Englisch den Vorrang zu geben. Die Romandie reagiert empört und sieht den nationalen Zusammenhalt gefährdet.

Die erste Fremdsprache an der Schule müsse eine Landessprache sein, klingt es einheitlich aus den Westschweizer Kantonen. Dies sei wichtig für den kulturellen Austausch. Englisch dürfe nicht auf Kosten einer Landessprache gefördert werden. Viele Deutschschweizer haben Verständnis für die Empörung der Westschweizer.

Die Gegner des Frühfranzösisch argumentieren unterschiedlich. In der Wirtschaft habe Englisch einen viel höheren Stellenwert als Französisch meinen die Einen. Für die Anderen sind zwei Fremdsprachen in der Primarschule eine Überforderung der Schüler.

Wer hat Recht? Que faire? Le débat in der Arena mit Gästen aus Kultur, Wirtschaft und Politik.

In der Arena diskutieren:

Verena Herzog, Nationalrätin SVP/TG

Matthias Aebischer, Nationalrat SP/BE

Gustav, Musiker, Sänger

Franz Jaeger, em. Wirtschaftsprofessor Uni SG

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