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Arena Corona - Bundesrat gegen Volk?

Sendung vom 22. Mai: «Corona-Lüge» - so war es auf Plakaten an Kundgebungen zu lesen. Die Schweiz sei auf dem Weg zu einer «Diktatur». Eine vernichtende Minderheit? Oder ein Zeichen dafür, dass der Bundesrat das Vertrauen der Bevölkerung zu verlieren droht? Die «Arena» zu Macht, Missmut und Medien.

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Legende: SRF

Noch nie hatten die Medienkonferenzen des Bundesrates so viel Aufmerksamkeit wie in den letzten Wochen während der Corona-Krise. Kontroversen zu Lockerungsschritten, Masken oder den Umgang von Kindern mit Grosseltern begleiteten die Kommunikation. Haben Bundesrat und Bundesamt für Gesundheit mitunter Verwirrung gestiftet oder sich souverän durch die Krise manövriert? Sind die Medien zu Lautsprechern der Behörden mutiert oder haben sie kritisch nachgefragt?

Seit dem 16. März, als der Bundesrat die ausserordentliche Lage hat, agiert die Landesregierung per Notrecht. In Bevölkerung und Politik mehren sich nun zunehmend kritische Stimmen. Der Ruf wird lauter, dem Bundesrat das Notrecht gemäss Epidemiengesetz zu entziehen und dem Parlament sowie den Kantonen mehr Mitsprache zu geben. Sind die Grundrechte wie die Demonstrationsfreiheit zu fest eingeschränkt oder ist das Vorgehen des Bundesrates nötig für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen?

In der letzten SRG-Umfrage vor zwei Wochen zu den Corona-Massnahmen erklärten 62 Prozent der Befragten, sie hätten grosses oder sogar sehr grosses Vertrauen in den Bundesrat. Droht diese Zustimmung nun zu schwinden? Oder verzerren die Kundgebungen in den Schweizer Städten das Bild? Welche Rolle spielen die Medien dabei? Haben sie ihre Funktion als Wächter der Demokratie wahrgenommen?

Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»:

Weitere Gäste noch offen.