Ecopop: Zuwanderung noch stärker begrenzen?

Nach dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative kommt schon die nächste Zuwanderungs-Initiative. Die Ecopop-Initiative ist noch radikaler und nennt eine Höchstzahl: 16'000 Zuwanderer jährlich. Zudem soll die Überbevölkerung in der dritten Welt mit Familienplanungsmassnahmen gebremst werden.

Die Ecopop-Initiative verlangt, dass die Wohnbevölkerung der Schweiz, durch Zuwanderung, pro Jahr nur noch um 0.2 Prozent wachsen darf. Der Ständerat lehnte sie diese Woche deutlich ab. Doch hat sie beim Volk trotzdem eine Chance? Schadet diese Initiative der Schweiz, der Wirtschaft und ist sie kolonialistisch und fremdenfeindlich? Oder ist sie vielmehr ein griffiges Instrument zur Steuerung der Zuwanderung, ein Mittel gegen die Zersiedelung, gegen ungesundes Wachstum und zum Schutz der Umwelt?

In der Arena diskutieren:

Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin CVP/BL

Bastien Girod, Nationalrat Grüne/ZH

Thomas Minder, Ständerat Parteilos/SH

Andreas Thommen, Vorstand Ecopop-Initiative

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