Eine tierische «Arena»

Am sechsten Tag schuf Gott Mensch und Landtiere. Seither haben die einen mehr Rechte als die anderen. Zumindest in der Schweiz rückt der Tierschutz aber mehr in den Fokus, wie verschiedene Initiativen zeigen. Brauchen wir mehr Rechte für Tiere?

Ein Verbot der Massentierhaltung, eine noch tierfreundlichere Landwirtschaft oder eine Importsperre für Eier aus Batteriehaltung – das sind nur einige der Forderungen, die aktuell die Rechte der Tiere wieder ins Bewusstsein der Stimmbevölkerung bringen sollen. Sind solche Vorstösse schon lange überfällig oder völlig überzogen?

Doch auch grundlegende ethische Bedenken werden laut: Warum sollten wir empfindungsfähige Tiere töten dürfen, nur um sie zu essen, während das Töten von Menschen völlig ausgeschlossen und kategorisch verboten ist?

Gegen Tierschutz ist keiner. Doch liberale Gegner der obigen Vorstösse finden: Lasst die Finger von meinem Teller! Und sie fragen: Sollen wir die Schweizer Landwirtschaft wirklich noch stärker abschotten – und Konsumenten mit noch höheren Fleischpreisen strafen?

Zu diesen Frage begrüsst Jonas Projer in der «Arena»:

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