Fahren wir die Welt an die Wand?

  • Freitag, 12. Oktober 2018, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 12. Oktober 2018, 22:25 Uhr, SRF 1
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Der Meeresspiegel steigt, extreme Wetterereignisse häufen sich und Gletscher schmelzen dahin. Schuld daran sei unter anderem die globale Klimaerwärmung, sagt der Weltklimarat. Um diese einzudämmen, müsse man jetzt handeln – und den CO2-Ausstoss drastisch senken. Aber geht das überhaupt?

Der Weltklimarat der UNO zeigt diese Woche in seiner jüngsten Analyse: Die Erderwärmung auf weitere 1.5 Grad zu beschränken ist theoretisch möglich – allerdings nur mit weitreichenden Massnahmen. Müssen wir mehr auf unsere Umwelt achten? Oder leben insbesondere wir in der Schweiz bereits nachhaltig genug?

Es brauche jetzt endlich dringend griffige Massnahmen und neue Gesetze, um unser Klima dauerhaft zu schonen, fordern die einen. Das, was der Bund bisher beschlossen habe, sei bei weitem nicht ausreichend – und die Zeit werde langsam knapp, argumentieren unter anderem die Grünen.

Mehr Regeln und mehr Gesetze brauche es nicht, kontern unter anderem Vertreter von SVP und FDP. Die Bürgerinnen und Bürger seien genügend verantwortungsvoll, um ihren Verbrauch freiwillig und eigenverantwortlich zu senken. Ausserdem führe der technologische Fortschritt zu einem geringeren Energieverbrauch, argumentieren sie.

Müssen wir alle unseren Konsum einschränken und vielleicht auch auf einiges verzichten, um die Welt zu retten? Oder nützt es gar nicht viel, wenn wir als Einwohnerinnen und Einwohner eines kleinen Landes unseren Energieverbrauch senken?

Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus in der «Arena»:

Ausserdem im Studio:

  • Andreas Fischlin, Em. Prof. Systemökologie ETH Zürich, Vizepräsident im Weltklimarat (IPCC)