Gift auf unseren Tellern?

  • Freitag, 21. Juni 2019, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 21. Juni 2019, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 22. Juni 2019, 2:22 Uhr, SRF 1
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    • Montag, 24. Juni 2019, 2:42 Uhr, SRF 1
    • Montag, 24. Juni 2019, 16:50 Uhr, SRF info

Viele Schweizer Bauern verwenden Pflanzenschutzmittel auf ihren Feldern. Ist das nötig, weil die Produktion von Schweizer Fleisch und Gemüse sonst nicht möglich wäre? Oder haben wir zu viele Pestizide in unseren Lebensmitteln und in unserem Trinkwasser – und müssen dringend Gegensteuer geben?

Gleich zwei Initiativen wollen, dass weniger Pflanzenschutzmittel in unsere Lebensmittel geraten. Die «Trinkwasser-Initiative» möchte Direktzahlungen an die Bauern nur noch dann ermöglichen, wenn sie bei der Arbeit auf Pestizide verzichten. Gleichzeitig wollen die Initianten den präventiven Einsatz von Antibiotika verbieten und dafür sorgen, dass weniger Gülle produziert und auf den Feldern verteilt wird.

Die Initianten der sogenannten «Pestizid-Initiative» hingegen wollen alle synthetischen Pestizide in der Schweiz verbieten. Gleichzeitig soll auch der Import von Lebensmitteln, die mit synthetischen Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden, untersagt werden.

Der Nationalrat debattiert diese Woche über beide Initiativen – und hat beide ohne Gegenvorschlag abgelehnt. Verkennt die Mehrheit aus SVP, FDP und CVP im Nationalrat, wie gross das Pestizid-Problem in der Schweiz ist? Wären dringend strengere Regeln im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln nötig, so wie es die Linke und die GLP fordern? Oder würde das nur unsere Lebensmittel massiv verteuern? Ist unser Essen und unser Trinkwasser vergiftet? Oder machen die Bauern schon heute mehr als genug und Pflanzenschutzmittel sind nötig, um weiterhin Nahrungsmittel in der Schweiz produzieren zu können?

Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»:

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