Gripen-Nein: wie weiter?

Nach dem Nein zu neuen Kampfjets stellen sich grundsätzliche Fragen: Für welche Bedrohungen soll die Schweiz gerüstet sein? Welche Rolle kommt dabei der Luftwaffe zu? Und wohin mit dem Geld, das für den Gripen geplant war?

Die jährlich 300 Millionen Franken müssten bei der schlecht ausgerüsteten Armee bleiben, argumentieren viele Bürgerliche. Sie warnen vor einer Sicherheitslücke und wollen schon bald einen Ersatz für die FA-18-Kampfjets suchen. Die Abstimmungssieger hingegen wollen zuerst klären, ob sich die Armee nicht verstärkt auf neue Bedrohungen wie beispielsweise Cyberwar ausrichten sollte. Das Geld für den Gripen will die Linke solange lieber in Ziviles wie die Bildung stecken.

In der Arena diskutieren:

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