Jobs weg, Freiheit weg – globalisieren wir die Schweiz kaputt?

  • Freitag, 14. Oktober 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 14. Oktober 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 17. Oktober 2016, 16:40 Uhr, SRF info

Neue globale Handelsabkommen wie TTIP sollen die Wirtschaft auf Touren bringen. Aber würden sie das wirklich – oder schaden sie eher den Konsumenten? Und: Bedrohen die neuartigen Abkommen sogar unsere Demokratie?

Globalisierungskritiker aus linken und rechtskonservativen Kreisen schlagen Alarm. Führen neue Handelsabkommen dazu, dass bei uns bald sogenannte Chlorhühner auf den Tisch kommen? Müssen sich Schweizer Bauern künftig gegen US-Grossproduzenten wehren? Befürchtet wird, dass Schweizer Normen und Regelungen mit den neuen, globalen Handelsabkommen unter die Räder kommen. Abkommen, die zurzeit zwischen den USA und der EU (TTIP), aber auch – mit Schweizer Beteiligung – innerhalb von WTO-Ländern (TISA) verhandelt werden.

Die Schweizer Wirtschaft sieht es anders: Dank Globalisierung und Handelsabkommen sei unser Land schon heute konkurrenzfähig – und bleibe es auch in Zukunft. Wenn Zollschranken fallen und Normen vereinheitlicht werden, profitiere die Schweiz als Handelsnation. TTIP, TISA und Co. seien keine Schreckgespenster – sondern eine Notwendigkeit, die unseren Wohlstand garantiert.

Springt die Schweiz auf den Zug des internationalen Freihandels auf? Oder verpasst sie den Anschluss und steht im wirtschaftlichen Abseits? Und: Wollen wir diese Globalisierung überhaupt?

Jonas Projer begrüsst in der «Arena»:

Als Gegner der neuen Abkommen:

Für die Handelsabkommen argumentieren:

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