Krankes Gesundheitssystem?

Wenn im Herbst Post der Krankenkasse ins Haus flattert, steigen meistens die Prämien: Dieses Mal um durchschnittlich 4.5 %. Das schmerzt im Portemonnaie. Warum zahlen wir jedes Jahr mehr für unsere Gesundheitsversorgung? Und wer ist Schuld daran?

Im kommenden Jahr beträgt die monatliche Durchschnittsprämie 447 Franken. In den letzten zwanzig Jahren hat sich dieser Betrag mehr als verdoppelt. Für viele sind die hohen Krankenkassenprämien eine grosse finanzielle Belastung.

Die Medizin macht grosse Fortschritte, wir werden immer älter und die medizinische Angebotspalette wird immer grösser. Das klingt gut – kostet aber viel Geld. Müssten wir alle etwas weniger zum Arzt gehen, um diese Kosten zu senken? Sollte die Krankenkasse in der Grundversicherung weniger Leistungen übernehmen, damit die Prämien nicht immer mehr ansteigen? Oder führt dies zu einer Zweiklassenmedizin?

Wie kann man die Preisspirale im Gesundheitssystem stoppen? Was können Krankenkassen, Ärzte, Spitäler aber auch Patienten gegen die hohen Prämien unternehmen? Und muss die Politik nun einschreiten, um die stetig wachsenden Gesundheitskosten in den Griff zu bekommen?

Zu dieser Diskussion begrüsst Mario Grossniklaus in der «Arena»:

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