Rentenreform auf der Kippe?

Es braucht eine Rentenreform – darin sind sich fast alle Politiker einig. Der Grund: Wir leben immer länger, die aktive Generation zahlt für immer mehr Ältere. Nur: Wie soll die Reform aussehen? Und: Wie kann das Stimmvolk davon überzeugt werden, dass es mehr für seine Vorsorge zahlen soll?

Die Bevölkerungspyramide steht schon lange Kopf – und die Altersfinanzierung steht vor grossen Problemen. Doch wie man den drohenden Crash aufhält, daran scheiden sich die Geister: Müssen wir tiefere Renten akzeptieren? Wird die Vorsorge für die aktive Generation teurer? Oder werden wir einfach alle länger arbeiten müssen?

Die Fronten zwischen National- und Ständerat sind verhärtet. Der Ständerat fordert einen AHV-Zuschlag von 70 Franken, um die Reform fair zu gestalten und vor dem Volk besser vertreten zu können. Der Nationalrat hingegen will Ausfälle in der zweiten Säulen am gleichen Ort kompensieren und die AHV nicht erhöhen. Ausserdem beharrt die grosse Kammer darauf, dass das Rentenalter bei Bedarf automatisch auf 67 erhöht wird. Werden sich die beiden Räte noch einig? Oder erleidet die grosse Rentenreform Schiffbruch, bevor sie überhaupt zur Abstimmung kommt?

Zu diesen Fragen begrüsst Jonas Projer in der «Arena»:

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