Wahl-Arena: «Gesundheitskosten» aus einer Apotheke in Buchs AG

  • Freitag, 13. September 2019, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 13. September 2019, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 14. September 2019, 2:33 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 14. September 2019, 9:40 Uhr, SRF info
    • Samstag, 14. September 2019, 11:20 Uhr, SRF info
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    • Sonntag, 15. September 2019, 6:35 Uhr, SRF info
    • Montag, 16. September 2019, 2:20 Uhr, SRF 1
    • Montag, 16. September 2019, 16:50 Uhr, SRF info

Hohe Kosten, steigende Prämien: Die Gesundheitskosten sind in den Augen der Wählerinnen und Wähler das drängende politische Problem der Schweiz. Was sind die Rezepte der Politik dagegen? Wer ist schuld? Sandro Brotz leitet die Diskussion in einer Apotheke.

Wir alle wollen eine gute medizinische Versorgung von hoher Qualität. Aber wie viel soll uns das kosten? Und wie viel sind wir bereit, dafür zu zahlen?

Etwa vier Mal im Jahr gehen die Menschen in der Schweiz im Durchschnitt zum Arzt. Ist das übertrieben? Sind die Patientinnen und Patienten schuld an den steigenden Gesundheitskosten? Gleichzeitig gibt es immer mehr Behandlungsmöglichkeiten und neue Therapien, die oftmals teuer sind. Muss jeder Patient immer alles bekommen? Sollen gewisse Behandlungen nicht mehr in jedem Fall durchgeführt werden? Oder ist das der erste Schritt in Richtung Zweiklassen-Medizin?

Bundesrat Alain Berset hat ein Massnahmenpaket zur Senkung der Gesundheitskosten verabschiedet. Unter anderem sollen Generika in der Schweiz günstiger werden. Ist das ein Schritt in die richtige Richtung oder führt eine solche Verbilligung zu einer schlechteren Behandlungsqualität und damit wieder zu Mehrkosten?

Auch andere Rezepte aus Bern sollen den steigenden Gesundheitskosten Einhalt gebieten: So gibt es Bestrebungen, dass neu ambulante und stationäre Behandlungen einheitlich finanziert werden. Aktuell werden stationäre Behandlungen von Kantonen und Krankenkassen bezahlt. Die Rechnung ambulanter Behandlungen geht hingegen vollständig an die Krankenkassen. Dies soll sich nun ändern: Kantonen und Krankenkassen sollen sich neu beide an den Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen beteiligen. Doch dagegen regt sich bereits Widerstand: Die Kantone und die SP lehnen die Vorlage in ihrer jetzigen Form ab. Was ist besser für das Portemonnaie der Wählerinnen und Wähler? Und was ist besser für die medizinische Versorgung in der Schweiz?

Diverse Parteien hingegen versuchen die Kosten mit Initiativen in den Griff zu bekommen: Während die CVP die Gesundheitskosten bremsen will, fordert die SP, dass die Prämien einen Anteil von 10% des Haushaltbudgets nicht überschreiten dürfen. Ist eine dieser Initiativen das richtige Rezept gegen die steigenden Kosten im Gesundheitswesen?

In einer Apotheke in Buchs AG diskutieren folgende Gäste in der «Arena»:

Ausserdem in der Sendung: