Wie viel Service public darf’s denn sein?

Nach dem hauchdünnen JA zum neuen Radio- und Fernsehgesetz steht die SRG im Scheinwerferlicht. Fehlt es ihr an Akzeptanz in der Bevölkerung? Ist sie zu gross geworden? Oder braucht es weiterhin eine starke, unabhängige SRG?

Die einen wollen den Service public stark beschränken: Die SRG solle nur noch machen, was private Medienunternehmen nicht selber können. Die Zahl der Sender müsse reduziert werden. Unterhaltung und Sport gehörten nicht zum Service public. Dies sind nur einige der Forderungen, die nun auf dem Tisch liegen. Finanziell gehören auch ein Werbeverbot für die SRG oder halbierte Gebühren dazu.

Auf der anderen Seite wird davor gewarnt, dass sich die Politik in die Programmgestaltung einmische. Es brauche eine starke und unabhängige SRG, die nicht gewinnorientiert arbeiten müsse. Auch in Zukunft genüge deshalb eine Rahmenkonzession, aufgrund derer die SRG ihre Programme selber ausgestalten dürfe. Zudem solle auch die SRG mit der Zeit gehen und eine Online-Plattform betreiben dürfen.

Wie weiter mit der SRG? Wie viel und was für einen Service Public wollen Sie überhaupt?

In der Arena diskutieren:

Mehr zum Thema