Zu alt, um zu leben?

Immer mehr alte Menschen haben den Wunsch, sich mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation das Leben nehmen zu können – auch wenn sie nicht todkrank sind. Ist das richtig und gehört auch ein selbstbestimmter Tod zum Leben? Oder führt das zu Druck auf alte Menschen, frühzeitig aus dem Leben zu scheiden?

Sterbehilfe wird in der Schweiz immer häufiger in Anspruch genommen. Der sogenannte «assistierte Suizid» wird von Sterbehilfe-Organisationen wie «Exit» für Mitglieder angeboten. Ist es wichtig und richtig, dass es solche Organisationen gibt - oder nicht?

Sollen solche Organisationen alte Menschen in den Tod begleiten dürfen, wenn diese zwar nicht todkrank, aber des Lebens müde sind? Gehört es zum Recht auf Selbstbestimmung, dann aus dem Leben zu scheiden, wann immer man will? Oder führt das dazu, dass alte Menschen dazu gedrängt werden, ihrem Leben ein Ende zu setzen?

Darüber diskutieren folgende Gäste:

Saskia Frei, Präsidentin Sterbehilfeorganisation «Exit»

Felix Gmür, Bischof Bistum Basel

Daniel Jositsch, Ständerat SP/ZH, Professor für Strafrecht Uni ZH

Gerhard Pfister, Präsident CVP, Nationalrat CVP/ZG

Jonas Projer fällt wegen einer Lungenentzündung aus, die «Arena» moderiert Mario Grossniklaus.

Mehr zum Thema:

DOK-Film: Simons Entscheidung – Reise ohne Rückkehr

Forum: Sterbehilfe – eine Überforderung für die Angehörigen?

Mehr zum Thema