Zum 105. Geburtstag von Regisseur John Huston

Er war nicht nur einer der profiliertesten Regisseure der USA, John Huston verfügte auch über eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die ebenfalls einem Drehbuch entsprungen sein konnte.

An dem genialsten Flegel unter allen Hollywood-Regisseuren, der durch schlampiges Äußeres provozierte, den Alkohol, Pferderennen und das Glücksspiel liebte und nicht selten eine nette Schlägerei anzettelte, schieden sich die Geister.

Als «First-Class-Charakter mit eingeschlagener Nase, leichenhaftem Aussehen, hängenden Schultern, einem zerknitterten Gesicht und wirren Haaren» beschrieb ihn die Zeitschrift «Look» 1948.

Am 5. August wäre die Ikone des Film noir 105 Jahre alt geworden. «As Time Goes By» ehrt den Vater von Schauspielerin Anjelica Huston mit Soundtracks aus seinen Filmen, darunter die Meisterwerke »Misfits - Nicht gesellschaftsfähig», «Moby Dick» und «Casino Royale».

John Houston starb am 28. August 1987 in Middletown, Rhode Island - 81-jährig.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Roli Lüthi