Schweizer Auswanderer und ihre Abenteuer (2/6)

Staffel (2019), Folge 2

Stefano Lotti und Stefano Navarretta

Bildlegende: Mexiko Stefano Lotti und Stefano Navarretta SRF

In der zweiten Folge ist es so weit: für Sylvia und Markus Buob beginnt der Traum von Schweden. In Mexiko hat Stefano Navarretta seinen ersten Arbeitstag im Geschäft seines Onkels. Und in Südafrika ist für die Tokays alles anders als geplant: Die Familie muss sich neu orientieren.

Auch in Mexiko beginnt für Stefano Navarretta (31) die Arbeit. Stefanos Onkel Fernando hat seinen Neffen sehnsüchtig erwartet und möchte ihm bereits erste Geschäfte übergeben. «Ich habe das Glück, dass ich noch nicht so im Stress bin wie er», gesteht Kollege Stefano Lotti (30). Aber auch auf ihn warten neue Aufgaben. Neben ihrem Wohnhaus in Playa del Carmen bauen die beiden Stefano bereits ein Appartementhotel – die erste grosse Investition in eine Immobilie in Mexiko. Der Rohbau steht schon. Höchste Zeit also für eine erste Baustellenbesichtigung.

Bei Familie Tokay in Südafrika ist alles anders als geplant. Ihr Traum mit der Gästefarm hat sich zerschlagen. Jetzt müssen sich Tibor (50) und Doris (45) neu orientieren. «Wir gehen nicht zurück, nur weil nicht alles nach Plan läuft», gibt sich Doris kämpferisch. Seit mehreren Wochen lebt die Familie aus dem Koffer, zieht von Hotel zu Hotel. Und schon bald beginnt für die Kinder die Schule. Aber ein passendes Objekt finden, wo sie wohnen und auch ihre Geschäftsideen verwirklichen könnten, ist gar nicht so einfach.

«Die ersten vier Stunden in Schweden waren perfekt. Ich hoffe, die nächsten 40 Jahre gehen genauso weiter», schwärmt Markus Buob (40). Endlich können er und seine Frau Sylvia (37) den Hof am See in Småland beziehen. Nachdem sie ihre Umzugshelfer aus der Schweiz verabschiedet haben, machen sie sich gleich an die Pläne für die Renovation der ersten Ferienwohnung. Ihnen bleibt nicht viel Zeit. Denn in wenigen Wochen kommen bereits die ersten Gäste und Sylvia darf wegen der Schwangerschaft nicht mehr richtig anpacken.