Training mit Tigern

Im rheinland-pfälzischen Bell hat Remo Müller zusammen mit seiner Freundin Alexandra Taetz seinen Traum wahr gemacht: Ein Tierpark mit vier sibirischen Tigern und vielen anderen Tieren. Doch wie zeitgemäss ist es überhaupt, Raubkatzen zu halten? Und was entgegnet Remo Müller seinen Kritikern?

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Faszination für Raubkatzen

1:19 min, vom 8.1.2016

Zucht ist kein Thema

0:44 min, vom 8.1.2016

Remo Müller hatte eigentlich nicht vor auszuwandern. Doch in der Schweiz hätten er und Alexandra Taetz ihren Traum vom eigenen Tierpark nicht verwirklichen können. Denn die Tiere benötigen viel Platz, und der wäre in der Schweiz zu einem bezahlbaren Preis nicht zu haben gewesen. Remo Müller träumt denn auch nicht von einer Vergrösserung seiner Tigerfamilie.

Rani, Timur, Tina und Vitali – die vier Tiger von Remo Müller und Alexandra Taetz leben heute im verträumten Örtchen Bell im Hunsrück.

So kam er zu seinen Lieblingen

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Wo wären diese Tiere sonst gelandet?

0:57 min, vom 8.1.2016

Training mit Tigern

Alexandra Taetz will ihrem Freund beim Training mit den Tigern nicht zuschauen. Zu gross ist ihre Angst, dass Remo etwas zustossen könnte. Ausserdem hat sie das Gefühl, ihre Anwesenheit könnte ihn ablenken und unvorsichtig werden lassen.

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Gefährliche Situationen...

0:47 min, vom 8.1.2016

Die Tiere wollen beschäftigt sein.

1:47 min, vom 8.1.2016

Sinnvolles Training

Die Tiger sind die Attraktion des Tier-Erlebnisparks in Bell. Remo Müller betont immer wieder, wie wichtig genügend Platz und sinnvolle Beschäftigung für die Tiere sind. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Tiere möglichst natürlich miterleben können. Also nicht einfach hinter Gittern, sondern in Aktion. Doch wie lassen sich ausgewachsene Raubkatzen zum Training motivieren? Und was, wenn sie einfach keine Lust dazu haben?