Alphütte aus der Zeit der Kelten entdeckt

Die wohl älteste Alphütte der Schweiz ist rund 2700 Jahre alt. Wissenschafter haben sie auf dem Surenenpass entdeckt und graben sie nun frei.

Grabungsteam auf dem Surenenpass an der Arbeit.
Bildlegende: Grabungsteam auf dem Surenenpass an der Arbeit. zVg

Die Alphütte ist viel grösser als spätere Unterstände für Alphirten. Deshalb vermutet der Grabungsleiter Urs Leuzinger, dass es sich wohl eher um eine Art «SAC-Hütte» für Reisende und Händler handelt, die den Surenenpass zwischen Engelberg und Uri überquerten.

Seit einer Woche legt ein Grabungsteam die Grundmauern und eine Feuerstelle der Alphütte aus der Zeit der Kelten frei. Zudem fanden die Archäologinnen und Archäologen einen Bronzearmreif sowie römische Silbermünzen auf dem alten Saumpfad über den Surenenpass.

Am Wochenende vom 10. und 11. August 2013 erklärt das Archäologenteam interessierten Wanderern die Ausgrabung. Der Grabungsort liegt ca. 1,5 Stunden zu Fuss oberhalb der Endstation der Luftseilbahn Attinghausen-Brüsti. Zum Schutz der Fundstätte wird diese anschliessend wieder zugedeckt.

Redaktion: Anne-Käthi Zweidler