Ehrliche Finder bringen Geld aufs Fundbüro

Die Hunderternote, das einem aus Unachtsamkeit auf den Boden fällt, das im Zug liegengelassene Portemonnaie: Wer meint, dieses Geld sei hoffnungslos verloren, der irrt. Immer wieder geben ehrliche Finder auf Fundbüros auch Geld ab.

Eine Tausendernote im Vordergrund, mehr Schweizer Geldnoten unscharf im Hintergrund.
Bildlegende: Geld, das auf dem Fundbüro landet, wird oftmals nicht abgeholt. Colourbox

Gerade dieser Tage hat ein Rentner in Zürich dank einer ehrlichen Finderin seine verlorene Tausendernote wieder zurückbekommen. Oftmals landet Geld auf dem Fundbüro. 

Aber auch das ist der Fall: Oftmals wird auf dem Fundbüro abgegebenes Geld gar nie abgeholt. Dann kommt es, wie im Fall des Fundbüros der Stadt Zürich, einem Hilfswerk zugute.

Wird auf öffentlichem Grund verlorenes Gelds beim Fundbüro nicht abgeholt, hat der Finder keinen Anspruch auf Finderlohn. Er hat allerdings nach drei Monaten die Möglichkeit, von seinem Rückzugsrecht Gebrauch zu machen und das Geld zurückzufordern. Fünf Jahre lang darf er dieses allerdings nicht ausgeben. Erst nach Ablauf dieser Frist ist es dann sein Geld. 

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Maja Brunner