Kühle Plätze für Fische im Rhein

Im Rhein haben 95 Prozent der Äschen den Sommer 2003 nicht überlebt. Die hohen Wassertemperaturen liessen die Fische verenden. Mit Sofortmassnahmen soll ein gleiches Szenario verhindert werden.

Die Naturschutzorganisation «Pro Natura» hat die Äsche im Jahr 2007 zum Tier des Jahres ernannt.
Bildlegende: Die Naturschutzorganisation «Pro Natura» hat die Äsche im Jahr 2007 zum Tier des Jahres ernannt. Keystone

Die Äsche ist ein Edelfisch, der kühles Wasser zum Leben braucht. Bei einer Wassertemperatur von über 25 Grand wird es für die Äesche, die zur Familie der Lachsfische zählt, kritisch.

Da die Wassertemperatur im Rhein aktuell 24,5 Grand beträgt, befürchten die Fischereibehörden ein Fischsterben wie im Hitzesommer 2003. Mit Sofortmassnahmen will man nun einem erneuten Massentod vorbeugen.

Die Fischereiverwaltungen der Kantone Schaffhausen und Thurgau haben bei den Einmündungen von drei Zuflüssen Vertiefungen ausgebaggert, wo sich die wärmeempfindlichen Äschen zurückziehen können.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Christine Hubacher