Zum islamischen Opferfest

Das islamische Opferfest, türkisch Kurban Bayrami genannt, dauert vier Tage und bildet zugleich den Höhepunkt der Wallfahrt nach Mekka.

Das Fest erinnert an die Bereitschaft Abrahams (Ibrahims), einen seiner Söhne zu opfern – ein Ereignis, das im Koran wie auch in der Bibel bzw. Thora überliefert ist. Am ersten Tag versammeln sich die Gläubigen zum Festgebet in der Moschee. Danach wird traditionellerweise ein Tier geopfert, ein Drittel des Fleisches bekommt die Familie, während zwei Drittel den Armen verschenkt wird. Unser jüdischer Reporter Noam Hertig konnte am Festgebet, das dieses Jahr am 25. Oktober stattfand, in der türkischen Moschee in Zürich-Nord teilnehmen.