1 Jahr Frauen*Kirchenstreik: was hat sich getan?

Kirchliche Veränderungen von unten - Ein jüdischer Blick auf Jesus - Religionsmeldungen der Woche

Symbol auf Violet
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Unter dem Motto "Gleichberechtigung. Punkt. Amen" sind vor einem Jahr Katholikinnen und evangelische Frauen auf die Strasse. Der damalige und in seiner Art einzigartige Frauen*Kirchenstreik sei ein Meilenstein, wenn es um die öffentliche Sichtbarkeit der Kirchenfrauen und ihren Anliegen geht. Das findet Simone Curau-Aepli, Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds. Was aber hat sich seither konkret verändert, was ist gleich geblieben?
Autorin: Léa Burger

Von der Entfremdung zum fruchtbaren Dialog
Jesus war Jude. Doch welche Rolle spielt er im Judentum? Wie sollen Jüdinnen und Juden Jesus beurteilen? Diese Fragen stellen sich jüdische Forscher*innen seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Beziehung zu Jesus war nicht einfach, waren die Evangelien doch jahrhundertelang dafür benutzt worden, die Jüdinnen und Juden zu erniedrigen. Mitte des 20. Jahrhunderts änderte sich das – und heute befruchten sich jüdische Jesusforschung und christliche Theologie. Das zeigt der Potsdamer Rabbiner Walter Homolka in seinem neuen Buch «Der Jude Jesus: Eine Heimholung».
Autorin: Nicole Freudiger

Angaben zum Buch: Walter Homolka, Der Jude Jesus - Eine Heimholung, Verlag Herder, 2020.

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Redaktion: Léa Burger