Auf den Spuren der verschwundenen Maria im Basler Münster

Wie sich Maria trotz Reformation im Münster gehalten hat ¦ Wie sich Kirchen und Bergspitzen zu Kultlinien verbinden ¦ Religionsmeldungen der Woche

Symbol auf Violet
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Spurensuche nach Maria
Das Basler Münster war vor 1000 Jahren eigentlich zu Ehren Marias gebaut worden. Doch nach rund 500 Jahren entfernten die Reformatoren die Muttergottes ebenso wie alle anderen Heiligen: Nüchtern sollte es sein, das Münster. Ganz gelungen ist ihnen das allerdings nicht: Die Maria hat zahlreiche Spuren hinterlassen.
Maya Brändli


Kultlinien: Verborgene Verbindung zur Vergangenheit
Der Obwaldner Künstler Kurt Sigrist befasst sich seit Jahren mit Linien, die sich zwischen Kirchen, Kapellen und Bergspitzen aufspannen – als hätte sie jemand mit einem Lineal in die Landschaft gezeichnet. Im Museum Bruder Klaus in Sachseln zeigt er im Rahmen der Sonderausstellung «Wege» einen Zwischenstand seiner künstlerischen Forschung. Er ist überzeugt, dass unsere Kirchen auf denselben Plätzen stehen wie einst die Ritualplätze der Kelten. Und so schafft Kurt Sigrist mit seinen Kultlinien auch so etwas wie eine Verbindung zur Vergangenheit.
Deborah Sutter

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Redaktion: Nicole Freudiger