Kirchliches Leben in Zeiten des Coronavirus

Coronavirus: Gottesdienste feiern, ja oder nein? - Nachruf auf Sozialrevolutionär und Friedenstheologe Ernesto Cardenal - Religionsmeldungen der Woche

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Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Einzelne Gottesdienste wurden abgesagt, andere kirchliche Veranstaltungen finden statt. Was empfehlen Kirchen in Zeiten des Coronavirus?

In Basel wird die christkatholische Predigerkirche zur Notfallstation umfunktioniert. Gottesdienste finden vorübergehend im nahegelegenen Gemeindehaus statt. Die meisten Kirchen bleiben aber geöffnet, viele Gottesdienste finden statt. Vorsichtsmassnahmen werden aber vielerorts empfohlen: Kein Händeschütteln, weder zur Begrüssung noch beim Friedensgruss. Besucherinnen und Besucher sollen in Kirchbänken Abstand halten, Weihwasserbecken leer bleiben. Solange es kantonale Gesundheitsbehörden zulassen, soll der Normalbetrieb in Kirchen aufrecht erhalten bleiben.

Autorin: Kathrin Ueltschi

«Nur die Liebe ist revolutionär» – Gedenken an Ernesto Cardenal


Er war der wichtigste Dichter Nicaraguas, er war römisch-katholischer Priester und Sozialrevolutionär: Ernesto Cardenal. Am 1. März starb Cardenal im Alter von 95 Jahren. Nicaragua gedachte seinem grössten Dichtertheologen mit einer dreitägigen Staatstrauer. Seine Freundinnen und Freunde in der Schweiz erinnern sich an Cardenals zahlreichen Auftritte auch hierzulande.


Autorin: Judith Wipfler

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Redaktion: Nicole Freudiger