Schweizer Katholiken im Papst-Fieber

Papst Franziskus kommt am 21. Juni in die Schweiz. Er besucht den Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf. Es stehen auch Gespräche mit Bundespräsident Alain Berset, der Bischofskonferenz und eine Messe auf dem Programm.

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Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

«Papst-Besuch starkes Signal für die Ökumene»
Die 41'000 Tickets für die Papst-Messe waren schnell vergeben. Das mediale Interesse ist immens. Und auch innerkirchlich erhält der Besuch von Papst Franziskus beim Ökumenischen Rat der Kirchen eine grosse Bedeutung. Selbst aus Nordkorea reisen Kirchenvertreter an, um den Papst in Genf zu erleben. «Der Papst-Besuch ist ein starkes Signal für die Ökumene», sagt Christian Rutishauser, Provinzial der Schweizer Jesuiten. Er hat eine besondere Beziehung zu Papst Franziskus – denn auch der Papst ist Jesuit.
Raphael Rauch


Reformierte schicken das «Bref» in die Verlängerung
Die reformierten Kantonalkirchen haben über die Zukunft ihrer Medienarbeit beraten. Es ging vor allem um die Finanzierung des Magazins «Bref». Die Finanzierung ist bis Ende 2019 gesichert. Doch teilweise bleibt das Unbehagen: Das «Bref» sei zu teuer und zu modern, zu wenig fromm und zu wenig reformiert, kritisieren manche Kirchenvertreter.
Judith Wipfler

Redaktion: Raphael Rauch