Die Zukunft des Blues ist weiblich

Grosse Frauenstimmen haben den Blues schon immer geprägt: Bessie Smith seit den Zwanzigerjahren, Etta James seit den «Sixties», ganz zu schweigen von Janis Joplin, die vom Blues-Fan zum ersten weiblichen Rock-Idol wurde.

2010 wurde Bonnie Raitt für ihr Lebenswerk in die Blues Hall of Fame aufgenommen.
Bildlegende: 2010 wurde Bonnie Raitt für ihr Lebenswerk in die Blues Hall of Fame aufgenommen.

Aus dieser Tradition stammen auch die wichtigen Blues-Neuheiten im April; Blues Special vergleicht die kommenden CDs von Bonnie Raitt, Ruthie Foster und der Schweizer Blues-Lady Yvonne Moore.

Auch Bonnie Raitt war einst eine pure Blues-Lady; mit «Slipstream» legt sie ihr erstes Album seit sieben Jahren vor - und ein ziemlich überzeugendes Comeback zum Blues.

Die Texanerin Ruthie Foster hingegen reist für «Let It Burn» in die Soul- und Funk-Stadt New Orleans, und Yvonne Moore spannt auf «Blue Wisdom» mit Gitarrenmeister Hank Shizzoe zusammen. Blues Special konstatiert einmal mehr: der Blues wird immer weiblicher.

Gespielte Musik

Moderation: Matthias Erb, Redaktion: Martin Schäfer