Gary Moore und die Blues-Tradition von Belfast

Er war einer der erfolgreichsten, aber auch glaubwürdigsten Blues-Rocker der Welt: Gary Moore, der am Sonntagmorgen in einem Hotel an der Costa del Sol mit erst 58 Jahren tot aufgefunden wurde.

Als Teenager trat er Ende der 60er Jahre im nordirischen Belfast in die Fussstapfen seiner bereits berühmten Landsleute Van Morrison und Rory Gallagher. Aber sein grösstes Vorbild war der legendäre Peter Green von Fleetwood Mac, und genau wie Green erwarb sich auch Gary Moore vor allem als Gitarrist den Respekt der Bluesgemeinde.

Als Mitglied von Bands wie Skid Row und Thin Lizzy, ab 1979 aber vor allem solo gelang Gary Moore immer wieder das Kunststück, dem Blues treu zu bleiben und doch in die Hitparaden vorzudringen.

Auch in Zusammenarbeit mit schwarzen Blues-Originalen wie B.B. King und Otis Taylor erwies er sich als kongenialer Bewahrer einer grossen Tradition.

Aus aktuellem Anlass ändert  Blues Special sein Programm und widmet sich heute Abend von 21-22 Uhr dem Blues-Schaffen von Gary Moore.

Wikipedia zu Gary Moore

Gespielte Musik

Moderation: Matthias Erb, Redaktion: Martin Schäfer