Drei grosse Briten: A. Hitchcock, M. Caine und V. Redgrave

«Hitchcock» konzentriert sich auf die Dreharbeiten zu «Psycho». Ausserdem: Der britische Ausnahmeschauspieler Michael Caine wird 80 Jahre alt. Und: Der «Box Office»-Club beurteilt die englische Tragikomödie «Song for Marion».

Beiträge

  • Neustart der Woche: «Hitchcock» (USA 2012)

    Alfred Hitchcock kennt jeder. Doch kaum jemand weiss, welch wichtige Rolle seine Frau im Schnittraum spielte. Die schwarze Komödie «Hitchcock» würdigt den Einfluss von Alma Reville, indem sie die Entstehung von «Psycho» aus paardynamischer Sicht schildert. Die Besetzung weckt hohe Erwartungen: Anthony Hopkins verkörpert Hitchcock, Helen Mirren spielt seine rechte Hand Alma. Wir verraten, ob es den beiden Ikonen gelungen ist, ihre prägendsten Rollen (Hannibal Lecter und die Queen) abzustreifen. - Regie: Sacha Gervasi

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  • «3 Zimmer/Küche/Bad» (D 2012)

    Dieses Generationen-Portrait will uns die Sorgen und Nöte einer Gruppe von Mitte-Zwanzigern näher bringen. Doch Sympathie für diese spät-pubertierenden Wohlstandskinder kommt nicht auf. Man nimmt sie einfach nicht ernst. - Regie: Dietrich Brüggemann

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  • «Il comandante e la cicogna» (CH/I/F 1012)

    Ein feinfühliger Episodenfilm. Mal leise und nachdenklich - immer wieder augenzwinkernd. Dies ist ein Film über die kleinen Leute im Italien der Wirtschaftskrise und des politischen Chaos. - Regie: Silvio Soldini

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  • «Laurence Anyways» (CA/F 2012)

    In grossartigen Bildern zeigt der kanadische Arthaus-Filmer Xavier Dolan die Geschichte eines Mannes, der eine Frau sein will. Dies ist ein Film über Wandlung: die Innere und Äussere von Laurence - aber auch jene seiner Freundin. Beide müssen sich über ihre Beziehung, über ihre Wünsche klar werden. Ein schmerzhafter Prozess, der sich über Jahre hinzieht. Hervorragend gespielt. - Regie: Xavier Dolan

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  • «Box Office»-Club: «Song for Marion» (GB 2012)

    Marion (Vanessa Redgrave) singt leidenschaftlich im Senioren-Chor, während ihr Mann Arthur (Terence Stamp) das Ganze für Blödsinn hält. Alles ändert sich, als klar wird, dass Marion nicht mehr lange zu leben hat. Der «Box Office»-Club hat sich diesen hochkarätig besetzten Film in einer Spezialvorstellung im Kino angeschaut.

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  • Hintergrund: «Hitchcock»

    Der «Master of Suspense» war auch ein Meister der Erotik. Keiner hat Blondinen so göttlich und erotisch ins Bild gesetzt wie Alfred Hitchcock. Keine leichte Aufgabe von 1934 bis 1968. Der Regisseur musste sich mit dem «Hays Code» rumschlagen, einem Moralkodex, der die Herstellung von US-amerikanischen Spielfilmen im Hinblick auf die moralisch akzeptable Darstellung von sexuellen Inhalten kontrollierte.