Hollywood tötet Terrorkönig Osama bin Laden

Die Jagd und Eliminierung des früheren Al-Kaida-Chefs wurde jetzt unter dem Titel «Zero Dark Thirty» verfilmt. Ein Kindergärtner wird des Missbrauchs verdächtigt - der dänische Schauspielstar Mads Mikkelsen in «Jagten».

Informationen zu Wiederholungen der Sendung finden sich hier.

Beiträge

  • «Zero Dark Thirty» (USA 2012)

    Seit der US-Premiere von «Zero Dark Thirty», dem Film über die Jagd nach Osama Bin Laden, wird heiss über Kathryn Bigelows neuste Regiearbeit gestritten. Verfechter von «Zero Dark Thirty» loben die Inszenierung und halten die fünf Oscar-Nominierungen für gerechtfertigt. Gegner des Films sagen dagegen, das Drama verfälsche Fakten und verbreite die gefährliche Botschaft, dass Folter funktioniere. Ein schwieriger Fall - denn im Grunde haben beide Parteien Recht. - Regie: Kathryn Bigelow, mit Jessica Chastain, Jason Clarke und Kyle Chandler

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  • «The Last Stand» (USA 2013)

    Sheriff Owens (Arnold Schwarzenegger) hat seine besten Tage hinter sich. In einem Kaff an der Grenze zu Mexiko sorgt er für Recht und Ordnung. Ein langweiliger Job. Doch als Drogenboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) bei einem Gefangenentransport die Flucht Richtung Mexiko gelingt, muss der Sheriff sein Dorf gegen das Drogenkartell verteidigen. «The Last Stand» ist ein als Action-Thriller verkleideter Western, vorhersehbar und - Arnie hin, Arnie her - langweilig. - Regie: Jee-woon Kim, mit Arnold Schwarzenegger, Forest Whitaker, Eduardo Noriega, Johnny Knoxville u.a.

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  • «Vergiss mein nicht» (D 2012)

    Regisseur David Sieveking begleitet im Dokumentarfilm «Vergiss mein nicht» seine Mutter ins Reich der Alzheimer-Demenz. Dass der Film keine rührselige und bedrückende Krankengeschichte geworden ist, liegt an Sievekings Gespür für die leichten Momente, die trotz aller Tragik immer wieder durchscheinen. Während Davids Mutter Gretel dem Vergessen anheimfällt, entdeckt der filmende Sohn ihre bewegte Vergangenheit und lernt die Geschichte seiner Familie aus einem völlig neuen Blickwinkel kennen. Ein starker Film.

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  • «Après mai» (F 2012)

    Das Drama «Après mai» pendelt zwischen persönlicher Verstrickung und Distanz. Der französische Regisseur Olivier Assayas vermittelt das Knistern der 70er Jahre ohne sie zu idealisieren. Lässt man sich auf die Sichtweise des Regisseurs ein, wird man mit einem impressionistischen Gemälde belohnt, so immateriell, irrational und intensiv, wie es nur die Träume und eben die Erinnerungen sind. - Regie: Olivier Assayas, mit Clément Métayer, Lola Créton u.a.

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  • Verlosung: «Les Misérables»

    «Box Office» lädt Sie zur exklusiven Vorpremiere von «Les Misérables» ein. Schauen Sie sich als Erste in der Schweiz den 8fach Oscar-nominierten Film mit Hugh Jackman und Anne Hathaway an. Das alles am Dienstagabend, dem 12. Februar 2013, im Kino Corso in Zürich. Schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff «Les Misérables». Viel Glück!

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  • Ode an Mads Mikkelsen

    Der 47-jährige Däne ist ein Phänomen. Die Kamera liebt sein Gesicht. Ob als Bond-Schurke in «Casino Royale» oder als Widerstandskämpfer in «Tage des Zorns» - das Publikum ist fasziniert von seinem Spiel. Jetzt beweist er, dass er zu den Grössten Europas gehört: Im Film «Jagten» (Regie: Thomas Vinterberg) spielt er einen des Kindsmissbrauchs verdächtigten Lehrer. Mads Mikkelsen gelingt die hervorragende Darstellung eines Mannes, der sich gegen den Horror einer falschen Beschuldigung wehrt.

  • Solothurner Filmtage 2013

    Was fällt auf in der Schweizer Spielfilm-Landschaft? Der Realismus ist zurück. Viele diesjährige Filme zeigen Familiengeschichten, die sehr wohl sehr viel mit dem echten Leben zu tun haben. Und: Die Sprache ist ein Stein des Anstosses. Soll ein Schweizer Spielfilm nun auf hochdeutsch oder in Dialekt sein? Die Meinungen gehen auseinander. Dann: Der Schweizer Film könnte eine Prise mehr Mut gebrauchen. Der Wunsch nach radikalen Filmen ohne Kompromisse war von allen Seiten zu hören.

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  • Jobs hinter der Kamera: Requisite

    Filme machen ist Teamarbeit. Aber wirklich kennen tun wir meist nur die vor der Kamera oder dann noch die Regie. Dabei stehen doch so viele Leute im Abspann. Menschen mit ganz speziellen Berufen, die es nur im Film gibt. Unsere Serie «Jobs hinter der Kamera» widmet sich Menschen, die nie im Rampenlicht stehen aber ohne die es keine Filme gibt.

  • Der «Box Office»-Fernsehtipp der Woche: «Silberwald»

    Das idyllische Emmental hat es den Filmemachern angetan. In den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts war Franz Schnyders «Die Käserei in der Vehfreude» ein bis heute in der Schweiz unerreichter Blockbuster und Bettina Oberlis Reizwäsche-Komödie «Die Herbstzeitlosen» lockte auch im Ausland die Zuschauer scharenweise ins Kino. Die Regisseurin Christine Repond hat in ihrem Erstling «Silberwald» das Emmental zum Schauplatz einer Geschichte ums Erwachsenwerden gemacht. Idylle sucht man hier allerdings vergebens. Mittwoch, 30.1.2013, 20.05 Uhr auf SRF zwei

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