«Adams Erbe» - ein bemerkenswerter Erstling

Astrid Rosenfeld legt mit «Adams Erbe» einen bemerkenswerten Erstling vor. Sie präsentiert sich damit als vielversprechende Erzählerin.

Astrid Rosenfeld.
Bildlegende: Astrid Rosenfeld. Claudia Below

Eigentlich besteht «Adams Erbe» aus zwei Geschichten. In beiden geht es um einen jungen Mann, in beiden ist der junge Mann jüdisch, und in beiden kommt es zu einer entscheidenden Begegnung mit einer Frau.

Doch es gibt einen grossen Unterschied: Der eine, Edward, lebt heute. Der andere, Adam, stirbt während der Nazizeit. Als Edward auf einem Dachboden Adams erschütternde Aufzeichnungen findet, beginnen sich Vergangenheit und Gegenwart zu vermischen.

Astrid Rosenfeld erzählt eine schwere Geschichte mit erstaunlicher Leichtigkeit. Sie präsentiert ihren Erstling als Gast einer Lesereihe, die DRS 1, das Neumarkttheater und der Diogenes-Verlag zusammen organisiert haben.

Die Sendung «BuchZeichen» bringt Ausschnitte aus der Lesung und aus einem Gespräch, das Michael Luisier mit der Autorin geführt hat.

Adams Erbe von Astrid Rosenfeld (Diogenes)

Autor/in: Michael Luisier, Moderation: Reto Scherrer