Ägypten im Spiegel seiner Literatur

Seit Tagen gehen die Menschen in Ägypten auf die Strasse, «Freiheit!» rufen sie. Sie haben genug vom Regime ihres Präsidenten Hosni Mubarak, sie wollen, dass sich endlich etwas ändert.

Strassenszene in Kairo
Bildlegende: Strassenszene in Kairo EPA / Jim Hollander, Keystone

In der Sendung «WortOrt» geht es um zwei Romane von Alaa al-Aswani und Nagib Machfus, in denen genau diese Unzufriedenheit thematisiert wird.

Die Entwicklung Ägyptens beschäftigt auch die Schriftsteller. Alaa al-Aswani, der erfolgreichste arabische Autor, kritisiert in seinen Büchern immer wieder die Zustände in seiner Heimat. Aber auch der Nobelpreisträger Nagib Machfus, der 2006 gestorben ist, hat sich in seinen Büchern immer wieder mit dem Wandel der ägyptischen Gesellschaft befasst - und mit den Gewinnern und Verlieren.

Besprochene Bücher:

Alaa al-Aswani: Der Jakubijân-Bau. Lenos Verlag
Nagib Machfus. Der letzte Tag des Präsidenten. Unionsverlag

 

Autor/in: Esther Schneider; Anita Richner