«Das Licht» – T.C. Boyle schreibt über LSD

Basel 1943. Der Chemiker Albert Hofmann steigt auf sein Fahrrad und fährt nachhause. Das Problem: soeben hat er im Selbstversuch eine Substanz zu sich genommen, die später als LSD bekannt sein wird. Es war der erste Trip, der je genommen wurde, und der Anfang einer langen Geschichte.

Porträtaufnahme von T.C. Boyle und Michael Luisier
Bildlegende: Nach dem Gespräch: T.C. Boyle mit Michael Luisier (Bild: privat)

Mit dem sogenannten Bicycle Day beginnt auch T.C. Boyles neuer Roman «Das Licht». Immer schon wollte der umtriebige amerikanische Schriftsteller mit eigenen Drogenerfahrungen über diesen Moment schreiben. Das hat er nun getan. Vor allem beschreibt er in seinem Buch aber einen zweiten entscheidenden Moment dieser Geschichte: den Moment, in dem die Droge das Labor verlässt und zur gesellschaftlichen Komponente wird. Dies geschieht in den frühen Sechzigerjahren in Harvard, als ein gewisser Professor Timothy Leary sich anschickt, mit LSD zu experimentieren. Was allerdings recht schnell aus dem Ruder läuft. BuchZeichen stellt T.C. Boyles neuen Roman vor und unterhält sich mit dem Schriftsteller.

Buchhinweis:
T.C. Boyle. Das Licht. Hanser, 2019.

Autor/in: Michael Luisier