Das Phänomen Stieg Larsson

Seine Bücher machen süchtig, und er gilt als Erfinder eines neuen Krimi-Genres: Der Schwede Stieg Larsson. Luzia Stettler spricht mit dem DRS-Schweden-Korrespondent Bruno Kaufmann, der Stieg Larsson seinerzeit auch persönlich begegnet ist.

Stieg Larsson hat seinen Erfolg nicht mehr erlebt: er starb Ende 2004 im Alter von 50 Jahren an einem Herzinfarkt, bevor der erste Band in Druck ging.

Unter seinen Erben ist ein bitterer Kampf um Geld und Geist entbrannt; so sollen Vater und Bruder sich weigern, einen Teil der Tantièmen an Larssons langjährige Lebenspartnerin abzugeben; sie hält ihrerseits den Labtop unter Verschluss, in dem sich offenbar noch ein angefangenes Manuskript befindet. Und auch eine kleine politische Partei hat Ansprüche auf das Vermögen angemeldet.

Wer war dieser Mann, der eine antirassistische Zeitung herausgab und selber mehrmals Morddrohungen erhielt? Woher kannte er die menschlichen Abgründe, über die er so raffiniert geschrieben hat? Und warum faszinieren seine Bücher Millionen von Leserinnen und Lesern auf der ganzen Welt?

Luzia Stettler geht im BuchZeichen dem Phänomen Stieg Larsson auf den Grund.

Redaktion: Luzia Stettler