Der Mount Everest als ultimative Grenzerfahrung

Beiträge

  • Auf dem Weg zum höchsten Gipfel (Keystone)

    Der Mount Everest als ultimative Grenzerfahrung

    Im neuen Roman «Das grössere Wunder» von Thomas Glavinic ist die Hauptfigur Jonas rastlos auf der Suche nach dem, was das Leben ausmacht. Wir - als Lesende - jagen mit ihm rund um den Erdball und sind hautnah dabei, wenn er den höchsten Berg der Welt bezwingen will.

  • Ein Rastloser findet die grosse Liebe

    Der 41-jährige Thomas Glavinic gehört zu den wichtigsten Gegenwartsautoren Österreichs. Acht Jahre lang hat er am Buch «Das grössere Wunder» gearbeitet und dreimal neu begonnen.

    Sicher enthalte der Roman viele Abenteuermotive, sagt Thomas Glavinic im Gespräch mit Luzia Stettler. Aber im Kern sei es eine Liebesgeschichte: Erst durch die Begegnung mit Marie erkennt Jonas, was ihn im Leben wirklich trägt.

    Thomas Glavinic. Das grössere Wunder. Hanser Verlag, 2013

    Luzia Stettler

  • Evelyne Binsack als Testleserin

    Martialische Kopfschmerzen, eisige Kälte, dünne Luft und erfrorene Leichen am Wegesrand: wer auf den Mount Everest steigen will, setzt sich enormen Strapazen und Gefahren aus.

    Thomas Glavinic zeichnet davon in seinem Roman «Das grössere Wunder» ein eindrückliches Bild, obwohl er selber nie an einer solchen Expedition teilgenommen hat. Wie authentisch sind also seine Schilderungen ? Auskunft gibt Test-Leserin Evelyne Binsack: sie hat es als erste Schweizerin auf den Gipfel des Mount Everest geschafft.

    Luzia Stettler

  • Eine Frau räumt radikal ihr Leben auf

    Jahrezehntelang war Luisa nur immer für die anderen da; jetzt, mit 70, will sie endlich ihren eigenen Weg gehen. Und dazu müssen zuerst drei Männer ins Jenseits befördert werden.

    Mit «Aufräumen» hat die Luzernerin Angelika Waldis einen witzig-bösen Roman über ein tiefgründiges Thema geschrieben. Im Gespräch mit Luzia Stettler erzählt sie von ihrer altersradikalen Heldin.

    Angelika Waldis. Aufräumen. Europa Verla, 2013.

    Luzia Stettler