Die besten Morde des Jahres 2010

Krimis haben Hochkonjunktur: Tausende von Spannungsgeschichten werden alljährlich publiziert. Und aus dieser Fülle küren die Jurys renommierter Krimi-Preise jeweils ihre «Besten». Luzia Stettler und Christian Schmid stellen drei aktuelle Gewinner und deren Romane vor.

International der wohl wichtigste Krimi-Preis ist der amerikanische «Edgar Allen Poe Award»: 2010 hat ihn John Hart für seinen Thriller «Das letzte Kind» erhalten. Es ist die verstörende Geschichte eines 13-jährigen Jungen, dessen Welt nach dem spurlosen Verschwinden seiner Zwillingsschwester aus den Fugen gerät.

Im deutschsprachigen Raum hat der «Deutsche Krimi-Preis» ein grosses Gewicht. Hier hat 2010 Ulrich Ritzel mit seinem Roman «Beifang» am meisten überzeugt: Einmal mehr verwebt der ehemalige Gerichtsreporter historische Fakten in einen mysteriösen Mordfall der Gegenwart.

Ähnliches Renommee wie der «Deutsche Krimi-Preis» hat hierzulande der «Friedrich Glauser Preis»: Vergeben wird er alljährlich vom «Syndikat», dem über 600 Krimi-Autorinnen-und Autoren angehören. Ihre Wahl fiel 2010 auf «Sorry» von Zoran Drvenkar: vier junge Menschen geraten mit einer cleveren Geschäftsidee in Teufels Küche.

Autor/in: Luzia Stettler und Christian Schmid