Die Krimi-Stars : Arne Dahl und Val McDermid

Sie gehören seit Jahren zu den führenden Krimi-Autoren Europas und erreichen ein Millionenpublikum: Der Schwede Arne Dahl und die Schottin Val McDermid.
Beide haben ein Gespür für ungewohnte Themen und psychologische Abgründe.
In Arne Dahls neuestem Roman «Sieben minus eins» werden die Ermittler in einem Fall von Kindsentführungen plötzlich selber zu Gejagten; und in «Schwarzes Netz» von Val McDermid tarnt ein Frauenhasser den Tod mehrerer Feministinnen als Selbstmord: sie sollen sich aus Verzweiflung umgebracht haben, weil sie Opfer wurden von Cyber-Mobbing.

Beiträge

  • Wohin verschwanden die Teenager?

    Mit seiner Thriller-Serie rund um ein geheimes Ermittlerteam der Europol hat der Schwede Arne Dahl das grosse, internationale Verbrechen ins Visier genommen.

    Jetzt startet er mit «Sieben minus eins» eine neue Krimi-Reihe: Der Kommissar Sam Berger sucht nach verschwundenen Teenagern und wird plötzlich von der eigenen Schulzeit eingeholt. Im Interview mit Luzia Stettler erklärt Arne Dahl, warum er nicht länger über globale Kriminalität schreibt, sondern sich lieber mit psychologischen Abgründen bei Einzeltätern beschäftigt.

    Buchhinweis: Arne Dahl. Sieben minus eins. Piper, 2017.

    Luzia Stettler

  • Selbstmord als Tarnung

    Niemand zweifelt daran, dass sich diese Frauen umgebracht haben. Denn es gab Gründe: mit pointierten Meinungen hatten sie im Internet eine Lawine von Hass-Mails losgetreten, der sie offenbar nicht mehr gewachsen waren.

    Aber warum findet sich neben ihren Leichen immer auch ein Buch einer Literatin, die ebenfalls Suizid begangen hat? «Schwarzes Netz» ist ein typischer Krimi der Schottin Val McDermid: Die studierte Literaturwissenschaftlerin schreibt stets intelligente, hochspannende Geschichten. Luzia Stettler hat sie zum Gespräch getroffen.

    Buchhinweis: Val McDermid. Schwarzes Netz. Knaur, 2017.

    Luzia Stettler