Fallada: Ein Klassiker stürmt die US-Bestsellerliste

Hans Fallda schildert in seinem Buch «Jeder stirbt für sich allein» den Alltag im kleinbürgerlichen Milieu im Berlin der 40er Jahre. Es ist die Zeit von Hitlers Nazideutschland und der Alltag ist geprägt von Neid, Misstrauen und Verrat.

In diesem Milieu wird ein unscheinbares und unpolitische Ehepaar, das den einzigen Sohn im Krieg verliert, plötzlich aktiv. Die beiden verteilen in der ganzen Stadt Postkarten und rufen zum Widerstand auf.

«Buchzeichen» stellt das Buch vor und geht der Frage nach, weshalb der Klassiker gut 60 Jahre nach Erscheinen plötzlich zum Bestseller wird.

Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada (aufbau)

Redaktion: Esther Schneider