Geschichten vom Anfang der Welt

Die griechischen Mythen wurden nicht als Prüfungsstoff für 16-jährige erfunden. Dies zeigt uns der britische Götterbote Stephen Fry. Begeistert von der leidenschaftlichen und intriganten Götterwelt erzählt Fry mit Witz und Können.

Die Geburt der Venus vor der Küste Zyperns
Bildlegende: Die Geburt der Venus vor der Küste Zyperns (Bildausschnitt: Sandro Botticelli: La nascita di Venere)

Wäre Stephen Fry kein britischer Atheist, sondern ein griechischer Gott, so müsste er Hermes sein, das Wunderkind mit den Flügelschuhen, Patron der Diebe und Handelsreisenden, der Lügner und der Geschichtenerzähler. Stephen Frys Talent als Komiker und Schauspieler, als Moderator von Quiz-Shows oder als Erzähler der Harry-Potter-Hörbücher machen ihn im englischsprachigen Raum zu einem beliebten Unterhalter. Dass er zudem ein belesender Kenner der griechischen Mythologie ist, beweist er in seinem neuen Buch: «Mythos – Was uns die Götter heute sagen».

Mit Unterstützung der beiden Griechischlehrer Barbara Suter und Hanspeter Siegfried heften wir uns an Stephen Frys Fersen. Wir bereisen die griechische Mythologie, die uns davon erzählt, wie alles begann: wie Liebe und Verrat, Musik und Wissenschaft, Freude und Leid in die Welt kam – und wie ein Visionär den Menschen das Feuer brachte.

Am Ende wissen wir: Die griechischen Mythen sind alles andere als verstaubte Schriften für verstaubte Geister. Sie sind beste Unterhaltung und bis heute im kulturellen Gedächtnis präsent. Das Leben macht ein bisschen mehr Spass, wenn man diese Geschichten kennt.

Buchhinweis
Stephen Fry. Mythos – Was uns die Götter heute sagen. Aufbau Verlag, 2018. (Auch als Hörbuch erhältlich)

Autor/in: Philipp Auchter