Geschichtenerzähler

Beiträge

  • Mario Gmür

    Geschichtenerzähler

    Zwei sehr unterschiedliche Geschichtenerzählen treffen wir im BuchZeichen.

    Während der Literaturstar aus den USA in bester Shortstory-Tradition rasant und sinnlich von seinem (amourösen) Leben zwischen Nord- und Mittelamerika erzählt, vertieft sich der Psychiater und Amateurautor Mario Gmür gewissenhaft in seine ganz besondere, teils witzig-absurde, teils auch etwas irritierende (Innen-)welt. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie beide etwas zu sagen haben.

  • «Meine Mutter weinte, als Stalin starb» von Mario Gmür

    Sei es ein fast tödliches Bootsunglück auf dem Amazonas, sei es eine fast kafkaeske Begegnung mit Elias Canetti, sei es das Porträt der jüdisch-kommunistischen Mutter im zwinglianischen Zürich, in seinen Erzählungen verarbeitet Mario Gmür Anekdoten und Geschichten aus seinem Leben.

    Und das lohnt sich. Denn sie sind so prägnant, plastisch und symbolträchtig, dass sie Basis für Literatur sein können.

    Buchhinweis:
    Mario Gmür. Meine Mutter weinte, als Stalin starb. Salis, 2013.

  • «Und so verlierst du sie» von Junot Diaz

    Die Storys des Pulitzerpreisträger Junot Diaz erzählen von Liebe und Leidenschaft, von Betten, in denen man nicht landen und Herzen, die man nicht brechen wollte. Dabei bewegt sie sich immer zwischen seiner karibischen Herkunft und seiner amerikanischer Heimat.

    Ehrlich, sexy, zum Weinen und zum Totlachen.

    Buchhinweis:Junot Diaz. Und so verlierst du sie. Aus dem Amerikanischen von Eva Kemper. S. Fischer, 2013.

    Michael Luisier