Hugo Loetschers Wunderwelt

Der im August verstorbene Schweizer Schriftsteller Hugo Loetscher befasste sich leidenschaftlich mit seiner Heimat - und genauso engagiert berichtete er immer wieder von seinen Reisen in die weite Welt.

Ende der 1970-er-Jahre reiste er nach Brasilien, in den Nordosten des Landes. In diesem armen Hinterland hatte das Wunder nicht stattgefunden. Hugo Loetscher schlendert über den Platz vor der Basilika der Stadt Canindé. Er trifft eine Familie, die für den Fotografen posiert. Auf dem Boden im Sarg liegt die dreijährige Tochter Fatima.

Diese eindrückliche Begegnung steht am Anfang des Buchs «Wunderwelt», in dem Religion und Spiritualität eine wichtige Rolle spielen.

Autor/in: Anita Richner