Japans Schlüsselloch zur Welt

Beiträge

  • Japans Schlüsselloch zur Welt

    Bestsellerautor David Mitchell legt mit seinem neusten Buch «Die tausend Herbste des Jakob de Zoet» einen historischen Abenteuerroman vor. Ort der Handlung ist eine Insel vor Japan. Die Figuren: Samuraitöchter, europäische Abenteurer,  Dolmetscher und machtgierige japanische Fürsten.

    Japan 1799. Das Land ist nach aussen hermetisch abgeriegelt. Niemand darf hinein, niemand hinaus. Einzig auf  einer winzigen Insel vor der Hafenstadt Nagasaki  betreiben die Holländer eine Handelsstation. Dort treffen zwei Kulturen aufeinander und dort begegnen sich eine schöne japanische Hebamme und ein junger holländischer Kaufmann.  Inmitten von Verrat, Korruption und Gewalt entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte.

    Esther Schneider

  • Interview mit David Mitchell

    Wie findet man den geeigneten Schauplatz für einen historischen Roman? Was für eine Rolle spielt die Sprache dabei? Auf diese zwei Fragen und weitere antwortet der britische Schriftsteller David Mitchell im Interview mit Esther Schneider.

    Esther Schneider

  • Aus dem Leben gefallen (Buch-Tipp)

    Zwei Japaner treffen sich zufällig im Park und erzählen sich ihr Leben: Ein Jugendlicher, der nicht erwachsen werden will und ein arbeitsloser Angestellter, der zuhause seine Entlassung verheimlicht.  Aus diesem Stoff webt Milena Michiko Flasar ihren poetischen Roman «Ich nannte ihn Krawatte».

    Die zwei  Schicksalsgenossen könnten nicht unterschiedlicher sein: Mitte fünfzig und ausgemustert der eine, knapp zwanzig und das Leben noch vor sich der andere.  Und doch quält beide das Gefühl des Unvermögens und der Scham.

    Milena Michiko Flasar ist ein faszinierendes Porträt japanischer Realität gelungen, in der Menschen scheitern, die dem enormen Leistungsdruck nicht gewachsen sind. Die Tochter einer Japanerin und eines Österreichers zeigt gleichzeitig aber auch, wie das Erzählen die Seele erleichtern kann.

    Luzia Stettler

  • Zürcher Weihnachtsgeschichten

    In der Adventszeit erzählt man gerne Geschichten. Natürlich auch die altbekannte Weihnachtsgeschichte aus der Bibel. Im Geschichtenband «Und der Stern zog vor ihnen her» sind es nicht nur die Weisen aus dem Morgenland, die sich auf den Weg nach Bethlehem machen, sondern auch heutige Menschen.

    Das neue Buch versammelt Weihnachtsgeschichten , die Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Kanton Zürich geschrieben haben.

    «Und der Stern zog vor ihnen her» Zürcher Weihnachtsgeschichten. Herausgegeben von Christine Voss. (Theologischer Verlag Zürich)

    Susanne Sturzenegger

Redaktion: Esther Schneider