Schauderhaft gut: Die neuen Krimis

Eine mittelalterliche Sage sorgt für Tote in der Normandie. Beim G-20-Gipfel in London flüstert ein Sterbender rätselhafte Worte ins Ohr eines Sicherheitsbeamten. Und in München überfährt ein betrunkener Polizist einen jungen Araber.

Fred Vargas bindet in ihren Krimis gerne Okkultes und Mystisches ein.
Bildlegende: Fred Vargas bindet in ihren Krimis gerne Okkultes und Mystisches ein. Louise Oligny

Drei Krimis, drei Schauplätze, Spannung hoch drei  im «Buchzeichen».

Der neuste Krimi der französischen Kultautorin Fred Vargas steht im Zentrum der Sendung. Der leicht zerstreute Kommissar Adamsberg gerät im Krimi «Die Nacht des Zorns» in einen sehr seltsamen Fall. Eine verängstigte Dame aus der Normandie sucht ihn auf.

Ihre Tochter hat «Das wütende Heer » gesehen und sagt voraus, dass im Dorf vier Menschen sterben werden. «Das wütende Heer» ist ein Geisterzug aus einer Mittelalterlegende. Immer wenn der Geisterzug auftaucht, gibt es Tote. Ein Fall, ganz nach dem Geschmack von Adamsberg und seiner Erfinderin Fred Vargas, die in ihren Krimis gerne Okkultes und Mystisches einbindet.

Polizisten, die das Gesetz brechen

In den beiden anderen Krimis, «Gier» vom schwedischen Bestsellerautor Arne Dahl  und «Unter Feinden» von Georg M. Oswald,  geht es um zwei aussergewöhnliche Ermittlerteams.

Arne Dahls Krimi spielt im Umfeld von Finanzkrise,  Mafia und Kinderpornografie. Ein geheimes Team von international zusammengesetzten Spezialisten ist einem brutalen Mörder auf der Spur. Und im Krimi «Unter Feinden» brechen zwei befreundete Polizisten selber das Gesetz und machen sich strafbar.

Redaktion: Esther Schneider