Auf den Spuren von Liebe und Sex - Eine archäologische Zeitreise

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Liebe und Sex gehören zu uns Menschen wie der aufrechte Gang oder unsere Fähigkeit, zu sprechen. Doch das Verständnis von Liebe und Sexualität hat sich über die Jahrtausende immer wieder grundlegend gewandelt – ganz besonders, was die Rolle der Frau betrifft.

Ist Liebe eine unnütze Erfindung der Moderne, oder gibt es sie solange wir Menschen existieren? Konnten sich unsere Vorfahren im Kampf um das tägliche Überleben so etwas wie Verliebtheit überhaupt leisten? War damals alles einzig und allein auf Sex zur Fortpflanzung beschränkt? Oder galt auch damals Liebe, so wie wir sie heute verstehen, als zentrale Säule des Menschseins?
Es gilt als eine der grössten Herausforderungen für die moderne Archäologie, herauszufinden, wie die Menschen vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden gefühlt haben und was sie über Sex gedacht haben. Von Emotionen und Gedanken ist im Erdboden so gut wie nichts erhalten geblieben. Doch wer genau hinschaut, findet dennoch spannende Antworten.
Der Film begleitet Archäologinnen und Archäologen, die immer neue Spuren aus der Schweizer Vergangenheit entdecken. Sie liefern ihnen direkte oder indirekte Hinweise darauf, was unsere Vorfahren unter Liebe verstanden haben und welchen Stellenwert Sexualität im Lauf der Jahrtausende hatte.
Einzigartige Funde und Fundstellen aus der Schweiz und den unmittelbaren Nachbarländern zeigen: Liebe und Sexualität sind seit mindestens 50'000 Jahren ungemein erfolgreiche Überlebensstrategien und scheinen sogar der Kitt zu sein, der menschliche Gesellschaften seit jeher zusammenhält – vielleicht stärker, als wir es heutzutage vermuten würden.
Besonders bedeutsam scheint zu sein: Je weiter wir in der Zeit zurückgehen, desto häufiger werden die Darstellungen von Frauen – über 90 Prozent aller Menschendarstellungen der Altsteinzeit sind weiblich. Was steckt dahinter?