Die Grosse Erbschaft

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Eine wunderbar makaber-ironische Familienrecherche im Tessin aus Sicht der in Zürich aufgewachsenen Enkelgeneration. Diese kennt das Tessiner Dorf der Eltern nur aus den Ferien und die Heimat der Grosseltern in Italien nur noch aus Erzählungen.

Der Film beginnt als eine Schatzsuche nach versteckten Gold- und Silbermünzen in einem abgebrannten Haus und endet als ethnologische und soziologische Studie über eine italienische Einwandererfamilie in einem kleinen Tessiner Bergdorf.

Das Haus im Tessin in dem der Vater aufwuchs, ist abgebrannt.  „Brandstiftung“ ist der Vater überzeugt.  Der Filmemacher Fosco Dubini reist mit seiner Kamera ins Tessin, begibt sich in das abgebrannte Haus und stösst auf Spuren seiner Vergangenheit.

Eine verlorene Welt, die in den alten Mauern Jahrzehntelang überlebt hat, ist nun mit Asche übersät. Jeder  Gegenstand erzählt  die Geschichte der Dubinis. Eingewandert aus Italien haben es die Dubinis im Tessin zu etwas gebracht. Doch blieben sie ihr Leben lang  „Ausländer“. 

Der letzte gemeinsame Film der Dubinis sollte ihr persönlichster werden. Fosco und Donatello Dubini – letztere ist im März 2011 gestorben -  schöpfen aus dem reichen Fundus ihrer Familiengeschichte.

   

Gabriela Bloch