Die Weisse Arche

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Früher oder später muss jeder an eine Beerdigung. Fragen tauchen auf; Wann bin ich dran? Wie werde ich einmal sterben? Die Antworten sind vielfältig und weiten den Horizont. Die Protagonisten des Filmes haben ihren ganz eigenen Weg gefunden mit der Unabwendbarkeit von Sterben und Tod umzugehen.

Nach ihrem Nahtoderlebnis ist für Monika der Tod zum Freund geworden. Angst hat sie nun keine mehr. Vor diesem einschneidenden Erlebnis waren Krankheit und Sterben Themen die sie sehr beängstigten. Heute pflegt sie mit grosser Hingabe Demenzkranke. Sterben und Tod sind für den Sterbebegleiter und Kapuziner Martin alltäglich, dies gilt auch für Eugen, Mönch und Kunstmaler in Engelberg. Beide haben viele ihrer Mitbrüder in den Tod begleitet. Über die Schranke des Todes hinaus sieht Sam, Förster und Heiler. Er nimmt Verstorbene wahr. Für ihn stirbt nur der Körper, und Sterben heisst Hinübergehen. Ganz im Hier und Jetzt lebt Alfons, Hirt auf einer Alp. Hab und Gut braucht er nicht, die Erde gibt ihm Lebensbrot, und die Gegenwart ist sein Geschenk.

Der Filmemacher Edwin Beeler beschäftigt sich in seinem Film mit Spiritualität, mit Sinn- und Wertfragen. Thematisiert die begrenzte menschliche Erkenntnisfähigkeit und versucht, bis an deren Grenzen zu gehen. So schafft er in seinem Film eine Atmosphäre in der über das Leben, das Sterben und den Tod gesprochen werden kann. Die Protagonisten werden auf ihrem Weg zur Selbsterkenntnis begleitet und erkunden, wie sie mit der Unabwendbarkeit von Sterben und Tod in einer aufs Materielle ausgerichteten Welt umgehen.