Giovanni Segantini - Magie des Lichts

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Kunstmaler, Anarchist, Aussteiger, Sans Papiers, Genie: Das alles war Giovanni Segantini. Seine monumentalen Werke schuf er meist unter freiem Himmel. Der Film öffnet den Blick in die dramatische Kindheit und Jugend Segantinis und nimmt Anteil an seinen inneren Prozessen und Krisen beim Malen.

Der Maler Giovanni Segantini verstarb nur 41-jährig 1899 im Engadin unter dramatischen Umständen in einer Alphütte auf 2700 Metern. Seine monumentalen Werken, zeigen oft einfache Menschen, müde, den Blick nach unten, in idealisierter Natur einer Hochgebirgslandschaft. Im Lauf seines Lebens stieg Segantini, auf der Suche nach mehr Licht, immer höher hinauf.

Das Filmessay von Christian Labhart öffnet den Blick in die dramatische Kindheit und Jugend Segantinis, nimmt Anteil an seinen inneren Prozessen und Krisen beim Malen, an seinem von finanziellen Nöten geprägten Alltag, an seinem widersprüchlichen Umgang mit Mutterliebe und Erotik und schliesslich, an seinem verzweifelten Kampf gegen den Tod. Entstanden ist ein emotionaler Blick in die Abgründe einer zutiefst verletzten Seele und auf das Werk eines genialen Künstlers, dessen internationale Erfolge erst kurz vor seinem allzu frühen Tod einsetzten.

Segantinis autobiographische Texte, Worte aus dem Bestseller „Das Schönste, was ich sah“ von Asta Scheib werden von Bruno Ganz gelesenen. Die Musik Paul Gigers mit dem Carmina Quartett und die Impressionen von Pio Corradi an der Kamera werden zu einem filmischen Essay, das einen direkten Zugang zu Leben und Werk Segantinis ermöglicht. Keine Kommentare verstellen den Blick. Das Wort hat der Maler selbst. Die Originale seiner Bilder wurden mit einer hochauflösenden Spezialkamera aufgenommen, um eine möglichst farbgetreue filmische Wiedergabe zu erreichen.