Goodnight Nobody – Die einsame Welt des Wachens

Video «Goodnight Nobody» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Eine hypnotische Reise durch die schönste aller Filmkulissen: die Nacht. Vier Hauptfiguren aus vier Kontinenten teilen dasselbe Schicksal: Sie können nicht schlafen. Auf unterschiedliche Art stellen sie sich der Tatsache, ohne Unterbruch rund um die Uhr leben zu müssen. Vier Arten, Zeit zu töten.

Jacqueline Zünds Dokumentation Goodnight Nobody nimmt vier Schlaflose in den Focus. Erzählt die Geschichte ihrer Insomnia und dokumentiert ihre stille und einsame Welt des Wachens. Entstanden ist ein filmisches Essay über seltsame Früchte der Langweile, nächtliche Wachträume und die verzweifelte suche nach Ruhe. Die Geschichten der Schlaflosen folgen dem Rhythmus der Nacht. Wie flackernde Träume in ruhigen Tiefschlafphasen. Erzählungen werden zu Fragmenten, der Übergang zwischen Realität und Phantasie wird fliessend es entsteht ein Sog, der den Zustand der Schlaflosigkeit nachempfinden lässt.

Ein Nachtwächter in Burkina Faso, ein älterer Mann in der Ukraine, ein Punkgirl aus Arizona und eine Krankenschwester in Shanghai. Sie leben quasi pausenlos. Vier Insomniacs aus verschiedenen Ländern und Kontinenten laden uns für eine Nacht in ihre Welt ein. Jeder der vier Protagonisten hat seine ganz eigene Art zu Wachen.