Kampf der Königinnen

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Ein Tanz tonnenschwerer Kräfte, archaisch und wild. Im Wallis ist das jährliche Finale der Kuhkämpfe ein Volksereignis. Von überall strömen die Zuschauer zum Kampf der Königinnen. Der junge Regisseur Nicolas Steiner lässt auf humorvolle Art Tradition und Moderne aufeinander prallen.

Jeweils im Frühjahr ist es im Wallis Zeit für den Auftritt der Königinnen. Zum grossen Finale der Traditionskämpfe unter Eringer Kühen strömen tausende von Zuschauern. Der junge Regisseur Nicolas Steiner hat dieses Volksereignis in seinem Dokumentarfilm eingefangen.

Der Kampf zwischen den Kühen ist ein schnaubendes Hin und Her, eine Explosion an Muskeln und Masse, archaisch und wild. Aber auch neben dem Ring läuft vieles.

Die erst 17jährige Eringerzüchterin Deborah zieht viele Blicke auf sich. Auch dieses Jahr ist ihre Kampfkuh Melancholie wieder am Start. Die Familie des Züchters Beat Branchen hat sich wie immer feierlich auf den grossen Tag vorbereitet und fiebert dem Entscheidungskampf entgegen. Sogar die coolen Jungs der Mopetgang suchen sich einen guten Platz in den Zuschauerrängen.

Zwischen Kühen, Züchtern, Bauern und Zuschauern versucht der etwas neurotische Zürcher Reporter- ausgestattet mit Diktiergerät und rudimentärem journalistischem Basiswissen- eine grosse Story einzufangen. Der bildgewaltige Dokumentarfilm verbindet, mit viel Humor, Tradition und Moderne.